Die Werkstufe
Ab der 9. oder 10. Klasse besuchen unsere Schüler je nach Eignung entweder andere weiterführende Einrichtungen oder die Werkstufe der Burghalde, die mit zwei Wohngruppen auf einem eigenen Gelände am Anfang des Dorfes entstanden ist (Johannes-Kepler-Straße 58/1).
Die Werkstufe (schulamtlich jetzt Berufsschulstufe) ermöglicht Schülern, die nach der 9. Klasse nicht in eine andere Einrichtung wechseln, ab der 9. Klasse eine Fortsetzung ihrer Schulzeit auf eine ihren Bedürfnissen entsprechende Weise und bereitet gleichzeitig den Übergang von der Schule zum Arbeitsleben - gewöhnlich in einer Werkstatt für Behinderte - vor. Daher, und weil die jugendlichen Behinderten oft im klassischen Schulunterricht kaum noch etwas aufnehmen, sich aber in der Auseinandersetzung mit der Praxis in diesem Lebensabschnitt gut weiterentwickeln, verlagert sich der Schwerpunkt in Richtung der handwerklich-praktischen Fächer: Gärtnerei, Lehrküche, Hauswirtschaft und Werkstatt mit den Materialien Holz, Metall, Bienenwachs, Peddigrohr und Papier bieten vielseitige Tätigkeitsfelder. Kulturtechniken und allgemeinbildender Unterricht bleiben aber ein wichtiger Bestandteil des Lehrplanes, um bereits Gelerntes zu festigen und zu ergänzen.
Dieser
Unterricht wird in Lehrwerkstätten gegeben, die sich ganz nach den
Lernbedürfnissen der Schüler ausrichten und die nicht im eigentlichen
Sinne produzieren. Sie dienen dem Eigenbedarf und bauen durch
kleinere Aufträge die Verbindung zur Außenwelt auf. Die Werkstufe
soll den Jugendlichen verschiedene lebenspraktische Bereiche
näher bringen und alltägliche Fähigkeiten zur Selbstversorgung im
Hinblick auf Selbstständigkeit, Selbstverwirklichung und soziale
Integration vermitteln.
Für Abgänger der Werkstufe haben wir die Lebens- und Arbeitsgemeinschaft Auenhof in Bauschlott als Einrichtung für Erwachsene begründet. Ihre Plätze sind zur Zeit fast vollständig belegt.
Ansprechpartner für eine Aufnahme in die Werkstufe:
Cornelia Belle
Tel: 07052 / 9326-175 (vormittags)
eMail: cornelia50@gmx.de